Medizinrecht

Ein Patient unterzieht sich wegen eines chronischen Leidens auf den Rat seines Vertrauensarztes einer Operation. Er wird so geheilt, trägt aber z.B. einen Hirnschaden davon.

Hat jemand für diesen Schaden einzutreten? Neben der letztendlich von medizinischen Gutachtern zu klärenden Frage, ob ein ärztlicher Kunstfehler vorliegt, müssen erhebliche rechtliche Aspekte berücksichtigt werden. Welche materiellen und immateriellen Schäden können von wem ersetzt verlangt werden? Wie hoch ist eigentlich der Schaden? Wie (lange) kann ein Schadensersatz verlangt werden, wenn der Schaden hinsichtlich Art und Umfang noch gar nicht bekannt ist? Inwieweit sind Versicherungen einzubeziehen?

Hier müssen bereits außergerichtlich alle in Frage kommenden Parteien einen nicht unerheblichen Beitrag zur Aufklärung des Sachverhalts leisten. Möglicherweise kann so ein sich in der Regel über mehrere Jahre hinziehendes Gerichtverfahren vermieden werden. Kommt es aber zu einem Rechtsstreit ist eine anwaltliche Vertretung meist unumgänglich.


Links zum Medizinrecht:

Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
Medizinrecht
Ärztekammer Berlin

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